Zukunft vor Ort gestalten

Ich trete als junge und engagierte Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Gröbenzell an. Mit mehreren Jahren internationaler und europäischer Erfahrung bringe ich neue Perspektiven, einen offenen Blick und den Mut mit, Dinge weiterzudenken. Mein Ziel ist es, Gröbenzell zukunftsgerecht für alle Generationen aufzustellen – mit stabilen Finanzen, bezahlbarem Wohnen und einer handlungsfähigen, modernen Kommune.

Wofür ich stehe:

  • Wachstum realistisch gestalten, statt es zu verdrängen

  • Verantwortungsvoller Umgang mit Gemeindefinanzen

  • Bezahlbares Wohnen durch klare Regeln und Nachverdichtung

  • Eine Verwaltung, die den Alltag der Menschen erleichtert

Wirtschaft.

Gröbenzell kann nur dann handlungsfähig bleiben, wenn die finanziellen Grundlagen stimmen. Der letzte Haushalt zeigt deutlich: Schwarze Zahlen wurden vor allem dadurch erreicht, dass rund 20 % der Stellen unbesetzt sind. Gleichzeitig ist die Gemeinde stark von der Einkommenssteuer abhängig. Das ist kein nachhaltiges Modell. Deshalb setze ich auf eine aktive, vorausschauende Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik.

  • Wirtschaft wird Chefsache: Die bestehende Wirtschaftsförderung in Gröbenzell wird gezielt ausgebaut und strategisch weiterentwickelt. Sie soll zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, Gründerinnen und Gründer sowie Investoren sein – mit klaren Zuständigkeiten, aktiver Netzwerkarbeit und echter Ansiedlungspolitik.

  • Gewerbe gezielt stärken: Bestehende Betriebe unterstützen, Erweiterungen ermöglichen und neue Unternehmen passgenau für Gröbenzell gewinnen – für mehr Arbeitsplätze und stabilere Einnahmen.

  • Regionale Wirtschaftsagentur: Gemeinsam mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck will ich eine Wirtschaftsagentur aufbauen, die aktiv Unternehmensansiedlungen vorantreibt, Standortmarketing betreibt und Gröbenzell im regionalen Wettbewerb sichtbar macht.

  • Gründerwerkstätten schaffen: Kommunale Gründerzentren und Werkstätten bieten Raum, Infrastruktur und Beratung für Start-ups und Jungunternehmer. Co-Working- Spaces ergänzen dieses Angebot und verbinden Arbeiten, Innovation und Lebensqualität.

  • Moderne Infrastruktur für Gewerbe: Schnelle Genehmigungen, leistungsfähige digitale Netze und konsequenter Glasfaserausbau sind Voraussetzung dafür, dass Unternehmen hier investieren und wachsen können.

Wohnen.

Gröbenzell steht unter hohem Druck auf dem Wohnungsmarkt. Die Nähe zu München und der anhaltende Zuzug lassen sich nicht aufhalten – wohl aber gestalten. Da die Gemeinde kaum über eigene Entwicklungsflächen verfügt, setze ich konsequent auf Innenentwicklung statt Flächenverbrauch.

  • Nachverdichtung mit klaren Leitplanken: Mehr Wohnraum entsteht vor allem durch Aufstockungen, Umnutzungen und die bessere Ausnutzung bestehender Grundstücke. Entscheidend ist dabei das Wie: mit Qualität, Durchgrünung und verlässlichen städtebaulichen Regeln.

  • Leerstand aktiv reduzieren: Bestehender Wohnraum muss besser genutzt werden. Leerstände sollen systematisch erfasst und durch Beratung, Anreize und passgenaue Konzepte wieder dem Wohnungsmarkt zugeführt werden.

  • Schneller bauen durch weniger Bürokratie: Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen deutlich beschleunigt werden – durch digitale Anträge, klare Zuständigkeiten und pragmatische Entscheidungen. Wohnen darf nicht an formalen Hürden scheitern.

  • Vielfältige Wohnformen ermöglichen: Gemischte Wohnkonzepte für unterschiedliche Lebensphasen stärken den sozialen Zusammenhalt – etwa Mehrgenerationenwohnen, Azubi-/Studierenden-Senioren-Wohnen oder neue Modelle für Alleinerziehende.

  • Zukunftsfähig planen: Stellplatzschlüssel regelmäßig überprüfen, Mischgebiete sinnvoll ausweisen und bei allen Projekten die langfristigen Folgekosten für die Gemeinde im Blick behalten.

Verwaltung.

Eine wachsende Gemeinde braucht eine leistungsfähige Verwaltung: effizient, serviceorientiert und so digital wie möglich. Gröbenzell ist bereits auf einem guten Weg – viele Dienstleistungen können heute schon online vorbereitet werden, Termine lassen sich digital vereinbaren. Darauf möchte ich aufbauen und den nächsten Schritt gehen.

  • Digitale Verwaltung konsequent ausbauen: Behördengänge sollen möglichst einfach, digital und ohne unnötige Wege erledigt werden können. Online-Anträge, digitale Kommunikation und medienbruchfreie Prozesse sparen Zeit – für Bürgerinnen und Bürger wie für die Verwaltung.

  • Mehr Flexibilität für Berufstätige: Ergänzend zu den bestehenden Öffnungszeiten setze ich mich für zusätzliche Zeitfenster ein – regelmäßig einmal vor 7 Uhr und einmal nach 18 Uhr. Verwaltung muss sich am Alltag der Menschen orientieren.

  • Dokumente flexibel abholen: Eine Dokumenten-Abholbox (ähnlich einer Packstation) ermöglicht es, Ausweise und Bescheinigungen unabhängig von Öffnungszeiten abzuholen – einfach, sicher und zeitgemäß.

  • Transparenz stärken: Öffentliche Sitzungen sollen, wo rechtlich möglich, live übertragen und anschließend online abrufbar sein. Protokolle, Beschlüsse und der Haushalt gehören verständlich und aktuell ins Internet.

  • Bürgerfreundliche Kommunikation: Zentrale Informationen sollen barrierefrei, verständlich und bei Bedarf mehrsprachig verfügbar sein – insbesondere für Neubürgerinnen und Neubürger sowie für Wirtschaft und Besucher.

Zukunft gestalten, für alle Generationen.